Unterwegs mit Fahrrad und Navigation

montainbike-918426_640Karte war gestern – zumindest analog. Willst du auf deiner Fahrradreise nicht irgendwann unerwartet auf einem Feld stehen, dann hast du mittlerweile verschiedene Möglichkeiten deine Route auf mobilen Geräten zu verfolgen.

Für eine Fahrt durch die Stadt, den täglichen Weg auf Arbeit oder den Sonntagsausflug braucht man wahrscheinlich keine Unterstützung beim finden des Weges. Wer aber eine Reise mit dem Fahrrad plant, macht sich zwangsläufig Gedanken über die Strecke und die einfachste Möglichkeit diese zu kontrollieren.

Klassisch – Die Fahrradkarte

Eine klassische Fahrradkarte bekommt man meist schon für unter 10 Euro (am besten gebraucht). Diese bringt aber auch all dessen Nachteile mit sich – Größe, Haltbarkeit, Lesbarkeit, Anbringung, Flexibilität.

Für Puristen das einzig Wahre! Vorteil: Man entdeckt oft automatisch mehr und am Ende der Reise kann man sich mit der höchsten Streckenlänge brüsten.

Das Navigationsgerät

Die Karte digital – mit einem Navigationsgerät fürs Fahrrad bekommt man diese ganz schnell an das Fahrrad. Vor ein paar Jahren nur in PKW´s eingebaut, statten sich auch immer mehr Radler mit der mobilen Navigation aus. Wie bei allen Anschaffungen sollte man sich vorher über Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle informieren. Eine stabile Halterung vorausgesetzt, könnt ihr während der Fahrt eure Strecke verfolgen und gleichzeitig Geschwindigkeit und Streckenlänge beobachten. Wichtig für eine längere Reise – das Ladegerät nicht vergessen! Im Idealfall kann man das Fahrradnavi über einen USB-Anschluss laden (es gibt auch schon entsprechende Möglichkeiten über den Dynamo Energie zum laden von externen Geräten zu nutzen). Ihr solltet trotzdem darauf achten, dass die Akkukapazität ausreichend lange hält.

Daran solltet ihr bei der Auswahl des Gerätes achten:

  • Akkukapazität / Laufzeit
  • Verfügbarer Speicherplatz
  • Wasserfestigkeit (IPX5 oder besser)
  • Displayhelligkeit
  • Möglichst umfangreiches Kartenmaterial (es können nachträglich Kosten für mehr Karten entstehen)
  • Gewicht

Ein extra Navigationsgerät ist schon etwas Luxus. Dafür ist es sehr genau und ohne Internet sehr gut verwendbar.

Das Smartphone

Ein Großteil hat es immer dabei, das Smartphone. Dafür kann man sich sowohl für Aplles IOS als auch Android verschiedene Apps herunterladen. Wichtig dabei ist, dass ihr das Kartenmaterial vor der Reise herunterladen könnt. So schont ihr euer Datenvolumen und geht sicher, dass die Karte auch in ländlichen Regionen zur Verfügung steht. Ich selbst nutze die App OsmAnd. Die Investition von weniger als 10 Euro habe ich bisher nicht bereut. Die App läuft stabil und erfüllt meine Bedingungen weitestgehend. Dazu habe ich mir eine passende Halterung und eine Schutzhülle gegen Witterung besorgt.

Nachteil: Wer nicht von Kollegen oder der Mutti auf seiner Reise gestört werden will, der stellt das Handy am besten aus. Für den GPS Empfang ist die Verbindung allerdings notwendig. Dann hat der Nutzer des Navigationsgerätes einen klaren Vorteil.

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