DFB Pokal überrascht Sportwetten und Medien erneut

Dynamo
Bild von János Balázs

Der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze. Die Rede ist natürlich vom DFB Pokal, der in den letzten Tagen in die erste Runde der aktuellen Saison ging. Seine eigenen Gesetze, damit ist gemeint, dass nicht nur die augenscheinlich besten Mannschaften weiterkommen, also diejenigen, die sich in den oberen Ligen befinden, sondern dass so manche Partie zugunsten des vermeintlich Schwächeren ausgeht. Genau dies hat am Montagabend das Spiel zwischen Dynamo Dresden und Schalke 04 bewiesen, das mit einem Endstand von 2:1 für Dresden abgepfiffen wurde. Es war das erste Mal seit genau 25 Jahren, dass Schalke ein Auftaktspiel im DFB Pokal verloren hat, und dann nicht einmal gegen einen Verein „auf Augenhöhe“, also aus derselben Liga, sondern gegen Dynamo Dresden aus der 2. Bundesliga.

Tippfreunde, die sich regelmäßig auf Seiten wie 32Red oder Wettstern mit Sportwetten beschäftigen, wären selbst beim genauen Betrachten der Quoten bestimmt nicht gleich auf den Gedanken gekommen, auf Dresden zu setzen. Dynamo hatte zwar den Heimvorteil, der sehr gut genutzt wurde, doch Schalke spielt in dieser Saison immerhin in der Champions League, weshalb durchaus mehr von dem Team von Jens Keller zu erwarten gewesen wäre. Fans von Sportwetten werden sich nach dem frühen Aus der Schalker im Pokal wahrscheinlich genau überlegen, wie sie zum Beispiel in der Sportwetten-Sektion vom 32Red Online Casino auf den Ausgang der ersten Bundesligapartien tippen. Der Saisonstart steht schließlich kurz bevor.

Das Wettinteresse ist jedoch auch vor Wochenenden, an denen es um die nächste DFB Runde geht, meist enorm hoch, vielleicht gerade aus dem Grund, weil im Pokal immer mit Überraschungen zu rechnen ist. Neben der kleinen Dresdner Sensation konnten Tippfreunde diesmal auch einige vorhersehbare Ergebnisse verzeichnen, wie zum Beispiel die Partie zwischen Bayern München und Preußen Münster, die zugunsten der Münchner mit 1:4 ausging. Doch es gab, so wie meistens im Pokal, eine ganze Reihe an Spielen, bei der die aus Sicht der Liga schwächere Mannschaft als Gewinner hervorging, darunter die Partie zwischen dem Chemnitzer FC und Mainz 05, bei der es am Ende nach Elfmeterschießen 5:4 stand, oder das Aufeinandertreffen zwischen VfL Bochum und VfB Stuttgart, das mit einem Endstand von 2:0 abgepfiffen wurde.

Aus Sicht der Verlierer (gerade derjenigen aus der 1. Liga) ist es vielleicht ein Warnschuss vor Beginn der aktuellen Bundesligasaison, gegen Mannschaften aus den unteren Ligen eine Niederlage zu kassieren. Gegen die Dresdner bei einem Auswärtsspiel zu verlieren, wird Schalke wohl über die kommende Saison gesehen gut verkraften können. Vielleicht ist es sogar ein Vorteil für die Knappen, nicht bei drei Turnieren gleichzeitig antreten zum müssen, denn neben der Bundesliga müssen sich die Königsblauen ja auch in der Champions League beweisen. Begeistert wird man wohl aber dennoch nicht sein, so früh beim Pokal ausgeschieden zu sein. Trainer Jens Keller sprach zumindest von „fünf bis sechs Totalausfällen“ in der Mannschaft. Was dies für Konsequenzen haben wird, werden wir in den kommenden Monaten in der 1. Liga zu sehen bekommen. Was die Tippfreunde angeht, so wird mancher unter ihnen wieder einmal die Lektion gelernt haben, bei Pokalspielen ruhig auf die schwächere Mannschaft zu setzen. Der Spruch „der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ ist schließlich nicht ganz umsonst entstanden.

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