Laufen in Dresden

Dresden ist unter anderem berühmt als eine sehr grüne Stadt. Wobei grün für die vielen Wald- und Grünfläche steht. Da werden natürlich auch die Ohren von Läufern, Walkern und Spaziergängern spitz. In der Stadt laufen und sich trotzdem in der Natur fortbewegen können – ein kleiner Traum.

Für die ambitionierten Läufer bietet sich zum Beispiel die Dresdner Heide an. Das große Waldgebiet im Dresdner Norden ist einer der größten Stadtwälder  in Deutschland und bietet auf mehr als 6.000 Hektar viele Wege. Auf den Waldwegen lässt es sich sehr bequem joggen. Wer es gerne abenteuerlich mag, der nimmt die kleinen Waldwege, welche zahlreich vorhanden sind. Wenn die Dunkelheit anbricht sollte man sich allerdings schnell auf den Rückweg machen, denn dann wird es stockfinster in der Heide. Außer man ist im Besitz einer Stirnlampe oder anderen Lichtquelle.

Die Wege bis zum Waldgebiet sind nicht die einfachsten. Wichtig ist es auch sicher an die eigentliche Laufstrecke zu gelangen. Dabei ist besonders auf den Straßenverkehr zu achten. Um es anderen Verkehrsteilnehmern einfacher zu machen, kann man sich mit entsprechend leuchtender oder Licht-reflektierender Kleidung sichtbar zu machen. Mehr zur Sicherheit beim Laufen in der Stadt findet ihr zum Beispiel auf Paradisi.

Ein andere sehr beliebte Laufstrecke ist der Große Garten. 1676 gab Kurfürsten Johann Georg III den Park in zentraler Lage in Auftrag. Im Laufe der Zeit wurde er mehrfach erweitert und erstreckt sich nun über fast genau 2 km in der Länge und 1 km in der Breite. Ein Runde ist also ca. 6 km lang, was für Läufer ohne GPS oder anderer elektronischer Unterstützung eine sehr gute Hilfe ist. Ein Vorteil gegenüber der Heide ist auch die Beleuchtung, welche die ganze Nacht durch die Hauptwege erhellt.

Andere schöne Laufstrecken sind zum Beispiel der Elberadweg, die Stadtteile Laubegast,Leuben und Pillnitz.

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Ein Gedanke zu „Laufen in Dresden

  • 22. Juli 2015 um 09:41
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    Wenn es dunkel wird – Stirnlampe nutzen? Das sollte vermieden werden, um den Tieren wenigstens die Nachtstunden ungestört zu lassen. Das spielt in der Stadt keine Rolle, aber gerade in der Dresdner Heide wäre es toll, wenn sich mancher Läufer mal etwas zurücknehmen bzw. seine Trainingszeiten anpassen könnte. Besser in den frühen Morgenstunden. So schön es auch ist, bspw. in einer lauen Nacht zu laufen – wir sind ja nicht die einzigen auf der Welt. Und ein respektvoller Umgang mit der Natur fördert auch den freundlichen Umgang mit anderen Naturnutzern, wie Förstern, Bauern, Jägern usw.

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