Ehrenamt – es geht kaum ohne

Wussten Sie, dass zur ordnungsgemäßen Durchführung eines Bundesliga-Heimspieles der „Wölfe“  in der Margon Arena über 40 ehrenamtliche  Helfer vor, während und nach dem Spiel im Einsatz sind?

Bei diesen vielen „Heinzelmännchen“ möchten sich die beiden verantwortlichen Geschäftsführer der „Wölfe“ Matthias Broda und Jan Pretscheck recht herzlich bedanken, insbesondere bei Carola Zinßmann und Elke Miertschink am Schreibertisch, Robert Thater, Olli Leiteritz, Katja Nikol, Katrin Wittig, Vicky Müller und weitere 4 bis 6 Spielerinnen aus den Damenmannschaften des VC Dresden, Anne Lippkowski, Jens Radke, den aufmerksamen Mitarbeitern der Dresdner Konzertsicherheit Service GmbH, Maik Steuer, Rolf Hiecke, Frank-Uwe Stark, der Fotografin Geli Weickelt, Katja Nadler-Reiche mit ihren Tänzerinnen, dem „Maskottchen“ Gregor Latzel, Romy Karl mit ihren als Balljungen und Wischer eingesetzten  Jungs des VC-Nachwuchszentrums, dem Fanclub „Wilde Wölfe“ sowie Frank Naumann, Ronny Pietrasik, Nico Krückeberg und Lutz Hoffmann, die für die Information und multi-mediale Unterhaltung des Publikums sorgen.

Während eines Heimspieles erledigt diese Crew im Wesentlichen folgende Aufgabengebiete:

– Organisation vor dem Spieltag, z. B. Koordinierung der Helfer, Einladung der VIP und der Presse, Erstellung des Heimspielblattes für unsere Zuschauer
– Kassen
– Einlasskontrollen, Parkplatzeinweisung und Kontrolle der Außentüren der Halle
– VIP-Betreuung
– Auf- und Abbau der Werbebanden
– Auf- und Abbau der Netzanlage, Bereitstellung der Bälle u. ä.
– Bereitstellung der erforderlichen Balljungen und Wischer
– Begleitung des Spieles, z. B. Hallenmanager, Schreiber, Hallensprecher, DJ, Videowand Maskottchen, Fotografin, Berichterstattung, Rahmenprogramm

Rolf Hiecke sprach mit Hallensprecher Frank Naumann und mit Carsten Hauke, der gemeinsam mit seinen  Mitstreitern des Fanclubs „Wilde Wölfe“ für den Auf- und Abbau vor und nach dem Spiel verantwortlich ist, über ihr Engagement für die Wölfe:

Was ist Eure Motivation für diese anerkennenswerte Freizeitbeschäftigung?
Carsten Hauke: Na sicherlich die gleiche wie bei Dir. Mich hat der Volleyballvirus infiziert. Zudem macht es in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten Spaß. Da schaut man nicht nach der Uhr.

Frank Naumann: Als aktiver Dresdner Volleyballer ist es das „Projekt Männervolleyball in Dresden“ an sich. Ich bin schon seit längerer Zeit dabei und bin von diesem Projekt begeistert. Das Projekt hat sich seit seiner Gründung systematisch weiter entwickelt. Es ist einfach toll, die Verbesserungen hautnah mitzuerleben.

Wie hoch ist Euer Zeitaufwand für Auf- und Abbau für Werbebanden und Wettkampfanlage?

Carsten Hauke: Wir sind ein über Jahre eingespieltes Team. Da weiß jeder, was er zu tun hat. Da hält sich der Aufwand in vernünftigen Grenzen. Wir beginnen ca. 1,5 bis 2 Stunden vor Anpfiff des Spieles mit dem Aufbau und benötigen nach Spielschluss auch noch einmal ca. 1,5 Stunden.

Du unterstützt ja mit Deinen Helfern aus dem Fanclub auch noch die 2. Mannschaft des VC Dresden in der Dritten Liga?

Carsten Hauke: Ja, das stimmt. Da kommt bedeutend mehr Zeit zusammen als hier bei dem Auf- und Abbau, weil wir die Mannschaft auch zu den Auswärtspartien bis in die äußerste Ecke von Bayern chauffieren.

Frank, so einfach ist es bei Dir ja nicht, nachdem es Dich beruflich nach Leipzig verschlagen hat. Wie sieht Dein Zeitaufwand für ein solches Punktspiel aus?

Frank Naumann: Der Zeitaufwand hat sich nach meinem Wohnortwechsel nach Leipzig bedeutend erhöht. Er ist von Spiel zu Spiel sehr unterschiedlich. Da bin ich auch vom Zugfahrplan Leipzig – Dresden abhängig. Wenn z. B. das Spiel an einem Samstag 18 Uhr beginnt, setze ich mich gegen 14 Uhr in Leipzig in den Zug nach Dresden. Mit etwas Glück bin ich dann gegen 22 Uhr wieder in Leipzig, aber es kann auch bedeutend später werden. An einem Mittwoch sieht es aber schon wesentlich schwieriger aus.

Wie kriegst Du das alles unter einem Hut?

Frank Naumann: Man muss Prioritäten setzen. Manchmal passt es. Manchmal muss ich sogar auch meiner eigenen Mannschaft Dresdner SSV, die in der Sachsenliga spielt, absagen. Wenn es ein gutes Bundesligaspiel und richtig gute Stimmung in der Halle war, ist alles o.k.

Autor: Rolf Hiecke (VC Dresden)

 

 

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