Funktioniert die Lotteriefinanzierung beim Sport?

Handball war schon immer ein deutscher Sport, sowie einer der skandinavischen Länder, und wurde zum ersten Mal bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin gespielt. Seine Beliebtheit schwankte bis zu den 70er Jahren, als das Handballteam bei den Spielen in München auf die internationale Bühne zurückkam.

Die Förderung des Handballs hilft dem Vereinigten Königreich dabei aufzuholen

Deutschland mag mit dieser Sportart am stärksten verwurzelt sein, aber das Vereinigte Königreich arbeitet hart daran, seine osteuropäischen Mitbewerber einzuholen. Im Vereinigten Königreich ist dieser Sport weniger bekannt, und wurde somit zum Ziel der Sportförderung der staatlichen Lotterie.

Nach den Olympischen Sommerspielen 2012 in London hatte der britische Handball Performance Director Lorraine Brown folgendes zu sagen: „Die Unterstützung, die der britische Handball von der staatlichen Lotterie und dem UK Sport erhalten hat, war von unschätzbarem Wert, um dem Handballsport zu massivem Wachstum in diesem Land zu verhelfen. Sie ist eine der momentan am schnellsten wachsenden Sportarten in diesem Land und dieser wachsende Pool an Talenten wird Großbritannien sicherlich dabei helfen, in Zukunft sogar noch mehr kompetitive Teams aufzustellen.“

Das Team Großbritanniens schaffte es zum aller ersten Mal zu den Olympischen Spielen

Die Olympischen Spiele 2012 in London waren in Wirklichkeit das erste Mal, dass Großbritannien ein Team in diesem Sport aufgestellt hat und die Männer- und Frauenmannschaften wurden mit einer Investition von 3 Millionen Britischen Pfund der staatlichen Lotterie unterstützt. Im Jahr 2007 wurde eine Kampagne für Talente ins Leben gerufen, um speziell Mannschaftssportler von Spitzenteams aus anderen Disziplinen, wie unter anderem dem Volleyball und Rudern, zu rekrutieren.

Dies war das erste Mal, dass eine derartige Kampagne durchgeführt wurde und sie war unglaublich erfolgreich Es wurden Gelder benutzte um Athleten zu finden, die sonst wahrscheinlich nie die Möglichkeit gehabt hätten, diesen Schritt zu wagen.

Die Teams wurden zusammengestellt und das Training wurde in ganz Europa weitergeführt, indem man sie gegen die besten Spieler und Teams der Welt ins Rennen schickte. Im November 2011 hatte die Frauenmannschaft einen Durchbruch, als sie sich gegen die Champions aus Angola zum Sieg schmetterte – und da war es klar, dass sich all die Investitionen, Zeit und Mühe ausgezahlt hatten.

Sollte Deutschland dem Beispiel folgen?

Obwohl es nicht ganz vergleichbar ist, da Großbritannien ja ein ganz neues Team aufbauen musste, kommt die aus Lotteriegeldern geförderte Kampagne, um aktiv Spitzenathleten zu finden und sie dann systematisch zu trainieren, sehr gut an. Deutschland benutzt in der Tat manche Staatslotteriegelder für wohltätige Zwecke, aber vielleicht wäre es an der Zeit sich anzusehen, wie viel speziell in die Finanzierung des Sports geht, da Großbritannien die Vorteile aufgezeigt hat. Lesen Sie darüber auf dem playeurolotto.com blog.

Der Erfolg des britischen Teams (http://www.spiegel.de/sport/sonst/olympia-2012-warum-grossbritannien-so-viele-medaillen-holt-a-848952.html) bei den letzten Sommerspielen 2012 in London bekräftigt die Höhe an Investitionen, die an den Sport und an die Leichtathletik in Großbritannien geflossen ist, und das meiste davon geht auf die Finanzierung der staatlichen Lotterie zurück.

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