Dresdner Grand Prix vom 22. – 24. August 2014

Gompitz – Der Dresdner Grand Prix im Dressurreiten feiert in diesem Jahr seinen 5. Geburtstag. Die Reitanlage am Stadtrand Dresdens bietet mit einer 800 Meter Bahn, einer Führmaschine und ausreichend viel Platz dafür die besten Möglichkeiten.

Im letzten Jahr holte Ilka-Kerstin Geiss aus Mieste mit dem 10-jährigen „Last Minute“ den Sieg im Grand Prix Special. Damit konnte sie den Seriensieger der Turniers, Martin Christensen aus Wedel mit Hicksteadt, auf Platz zwei verweisen. Der dänische Chefbereiter vom Stall Tannenhof war zuvor siegreich in fünf schweren Prüfungen. Er dominierte die Kleine Tour mit Dancing Elvis und gewann den Grand Prix am Samstag mit Hicksteadt im Preis des Juwelier Wahl. Weitere Siege feierten im letzten Jahr Sophie Ludewig aus Hamburg mit Dolcetto (Inter II) und  Cora Jacobs / Bad Harzburg mit Walpolicello (Kurz Grand Prix). Philipp Stanslowski aus Glashütte gewann mit Logenbruder im Jugendpreis der Landeshauptstadt Dresden und siegte auch in der Finalprüfung des Grüter,Hamich & Partner Dressurcups 2013.  Rund 800 Zuschauer erfreuten sich 2013 am größten Dressurturnier Sachsens.

Dressurreiten ist in Dresden allerdings noch nicht so bekannt. Auf der Pferderennbahn in Dresden Seidnitz werden kaum noch Reitturniere angeboten. Dabei ist Dressurreiten mit den passende Sakkos für Reitturniere ein echter Hingucker. Auf Turnieren werden Reiter und Pferde in Dressuraufgaben mittels einer Wertnote von 0 (nicht gezeigt) bis 10 (ausgezeichnet) bewertet. Es wird entweder eine Note für die gesamte Aufgabe vergeben oder eine Gesamtnote, die sich aus separaten Noten für jede einzelne Lektion der Aufgabe ergibt. Die Prüfungen werden auf einem genormten Dressurviereck einzeln oder in kleinen Gruppen durchgeführt und von bis zu fünf Richtern gemeinsam oder einzeln bewertet. Die Dressuraufgaben bestehen aus einer bestimmten Anzahl von Lektionen, die in einer bestimmten Reihenfolge oder, in einer Kür, auch mit Musikuntermalung in frei gewählter Abfolge gezeigt werden.

Vielleicht wird das Dresdner Turnier in diesem Jahr durch das kleine Jubiläum noch bekannter.

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