IDAHO – Unterstützung von bis zu 800 Euro für 5 Projekte

Am 17. Mai wird der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHO) begangen. Zahlreiche Verbände, Gruppen und Privatpersonen werden die Gesellschaft mit Aktionen auffordern, Schranken in den Köpfen abzubauen und ein normales Verhältnis zu Anderslebenden und -liebenden zu entwickeln. Wie im letzten Jahr rufen die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) und blu Initiativen auf, Ideen für Veranstaltungen rund um diesen Aktionstag einzureichen. Die BMH unterstützt fünf der eingereichten Projekte mit jeweils bis zu 800 Euro*.

In diesem Jahr werden Projekte, die sich mit dem Thema „Homophobie im Fußballsport“ beschäftigen, bevorzugt unterstützt. Laut Wikipedia sind in Deutschland alleine sechs Millionen Menschen in über 27.000 Fußballvereinen aktiv. Diese Vereine nehmen durch ihre die sozialen Schichten übergreifenden Strukturen einen wichtigen sozialen Bildungsauftrag wahr und tragen maßgeblich zur zwischenmenschlichen Entwicklung Jugendlicher bei.

Die BMH will mit der diesjährigen Förderungsaktion genau hier ansetzen. Spielst du in einem regionalen Fußballverein? Bist du Trainer oder Vereinsvorsitzender, Stürmer oder Torwart, Fan oder Stammtischvorsteher, Mutter oder Vater? Hast du eine Idee, wie du um den 17. Mai herum in deinem Verein oder in der Schule eine Aktion gegen Homo- und Transphobie realisieren kannst? Wolltest du schon immer mal ein Freundschaftsspiel zugunsten eines Gleichstellungsprojektes organisieren? Oder mit deinem Verein gegen den örtlichen schwulen Fußballklub antreten? Euren kreativen Ideen sind keine Grenzen gesetzt, denn als Ziel steht nur eines fest: Homophobie und Transphobie haben keinen Platz auf dem Platz! •ck

*Einsendeschluss für die formlose Bewerbung (Projektbeschreibung, Finanzplan, Aussage zu euren Bildungszielen) ist der 31. März: Ausschließlich digital an idaho@mh-stiftung.de. blu und die BMH stellen die Bewerbungen im April auf blu.fm vor und bitten euch um Abstimmung. Im Mai werden die fünf Gewinner veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Text von www.blu.fm

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