Badminton erfordert alles, was eine gute Sportart ausmacht. Man muss sowohl seine Ausdauer fordern, als auch motorisch geschicklich sein, das Feld im Auge haben und die Bewegungen schnell umsetzen und auf sein Gegenüber achten. Der Badmintonschläger sollte qualitativ hochwertig sein, da die Federbälle in billigen Schlägern stecken bleiben können, und auch der Schläger durch die hohe Kraft, mit der geschlagen wird, leicht kaputt gehen kann. Ein guter Schläger hält länger und macht mehr Spaß.

Ansonsten gibt es natürlich auch in Dresden Hallen zum Spielen, welche Gelenk schonenden Belag bieten, überdachte Felder und geregelte Zeiten oder Abonnements. Für Anfänger gibt es kostenlose Schnupperkurse, die gerade für Spieler, die sich noch nicht sicher sind, ob Badminton ihr Spiel ist, wahrgenommen werden sollten. Badminton erfordert Training, obwohl es auch für Anfänger sofort Spaß macht, sollte die körperliche Anstrengung nicht unterschätzt werden. Wichtig dafür, dran zu bleiben ist ein Mitspieler auf ähnlichem Niveau, sodass man nicht demotiviert wird.

Badminton ist übrigens ein Rückschlagspiel, das mit einem begrenzten Spielfeld und Netz praktiziert wird. Interessanterweise wurde das Spiel nie klar einem Geschlecht zugeordnet, ein weiterer Punkt für den Spaßfaktor. Man kann alleine gegen einen Gegner oder aber auch im Doppel spielen, in einem gleichgeschlechtlichen oder in einem gemixten Team. Federball ist das Freizeitspiel, hier ist der lange Ballwechsel Ziel. Badminton ist Federball auf Wettbewerbsniveau, hier gibt es klare Regeln, die beachtet werden müssen.

Eine hohe Schnelligkeit und auch eine große körperliche Fitness sind Voraussetzung, da das Spiel eine große Laufintensität fordert. Die Ähnlichkeit zum Tennis lässt sich nicht leugnen, allerdings variiert hier der spieltechnische und der taktische Aspekt. Das Spielfeld ist kleiner, der Badmintonschläger kleiner und der Federball darf den Boden nicht berühren, im Gegensatz zum Tennisspiel. Der Federball erhält durch die (heutzutage meist aus Plastik) Federn spezielle Flugeigenschaften.

Rückschlagspiele existieren übrigens seit über 2000 Jahren. Indizien dafür wurden in Indien gefunden, dort gibt es Höhlenzeichnungen, die zeigen, dass damals mit Hölzern, welche als Schläger fungierten, und mit Hühnerfedern ausgestatteten Bälle gespielt wurde.

 

Bild:

http://www.pixelio.de/media/603222

© Robby Enders / PIXELIO

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