Georg Fleischhauer – Traum zerplatzt

Leichtathletik EM 2012 in Helsinki. Georg Fleischhauer im Finale der 400 m Hürden. Die Chance auf eine Medaille standen gut. Im Halbfinale lief Georg souverän ins Finale. Die Zeit von 49,52 Sekunden stimmten ihn für dieses positiv, auch wenn sie noch nicht für die Olympianorm (49,30 Sekunden) reichte.

Im Finale kam Georg gut aus dem Startblock. Doch in der Kurve verlor er an Boden zu seinen Konkurrenten. Nach dem Rennen haderte er mit seiner Bahn: „Bahn drei war schon wieder was ganz anderes als Bahn vier gestern. Es hat mich zweimal nach außen gedrückt.“ Ob das oder die letzten beiden Hürden, über die er nicht gut hinweg kam, die erhoffte Medaille liegen ließ, wird er sicher erst später auswerten können.

Mit einer Zeit von 50,11 Sekunden wurde Georg nur Sechster und verfehlte wieder die Olympianorm. Gegen den Briten Rhys Williams hatte keiner eine Chance. Er gewann in 49,33 Sekunden Gold. Silber holte der Serbe Emir Bekric (49,49 sec) vor Stanislav Melnykov (Ukraine; 49,69 sec).

Mit der Zeit vom Halbfinale wäre Georg sogar auf Platz 3 gelaufen. So aber bleibt ihm nur Platz 6. Damit ist für Georg auch der Traum für Olympia zerplatzt. Die Qualifikation ist nur bis zum 2. Juli möglich. Dafür muss aber auch ein entsprechender Wettkampf her, bei dem die Zeit offiziell anerkannt wird. Diesen wird es leider nicht mehr geben.

Das ist wirklich schade.

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