Fußball managen – das Hobby der Reichen

Wie beim guten Fußball Manager, zum Beispiel Fifa oder Anstoss, lenken zunehmend vor allem die Öl-Milliardäre die Vereine mit ihrem Geld. Und leider haben sie meistens auch Erfolg damit. Die Übersicht von sportschau.de zeigt wie Erfolgreich Geld im Fußball sein kann. Allerdings kann es wie im Fall des Schweizer Klub Xamax Neuchatel auch ganz anders kommen. Denn Geld allein reicht eben nicht. Ein Unternehmen muss sein Produkt schließlich auch wieder verkaufen und kann nicht nur Geld ausgeben und wird dadurch erfolgreich.

Ich sehe die Entwicklung dennoch sehr bedenklich. Nicht nur das Milliardäre Clubs in Europa aufkaufen, auch das Kaufen von „Altstars“ wie zuletzt Didier Drogba (Shanghai Shenhua) stößt bei mir auf Missmut. Dort werden Unsummen für die Verträge ausgegeben um den Spieler in ein Land zu holen in dem Fußball eine völlig untergeordnete Rolle spielt.

Die Probleme kommen vor allem jetzt so langsam erst zum tragen. Ein Top-Spieler der unter 3 MILLIONEN EURO im Jahr verdient? Kenne ich nicht. Und wieso? Weil sie wissen, dass sie es verlangen können. Dasselbe gilt für die Ablösesummen. Ein Spieler der zum Beispiel zu Manchester City wechseln soll, kostet doch gleich ein paar Millionen mehr. Der Verkäufer weiß, dass Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan(Besitzer Manchester City) das Geld hat. Andere Vereine werden sich dann um einen anderen Spieler bemühen müssen.

Dabei haben diese nicht weniger Geld. Nein, oft ist es andersherum. Die Vereine die Unsummen für Spieler und Gehälter ausgeben haben meist kein Geld, zumindest kein eigenes. Das Geld der Reichen geht schließlich nicht in den Besitz des Vereins über. Und so kommt es das Real Madrid, Arsenal London, Inter Mailand und Co viele Millionen Euro Schulden haben.

Zwar sieht die Uefa für dieses Problem das so genannte Financial Fair Play vor, aber dieses löst nicht das Problem der, meiner Meinung nach, ungerechtfertigten Summen für Spieler und Gehälter. Die Vereine werden für die Regeln, welche ihnen durch das Financial Fair Play auferlegt werden, schon Lösungen finden. Aber Regeln für die Begrenzung von Gehaltssummen oder Transfergeldern wird es nicht geben, schließlich leben wir in einer freien Marktwirtschaft.

Ob das Spiel mit den Milliarden irgendwann aufhört? Der Fußballmanager erscheint jedes Jahr mit einer neuen Auflage.

 

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