EM 2012 – Tippspielrausch

Wer von euch macht denn bei einem Tippspiel zur Europameisterschaft 2012 mit? Oder sollte ich lieber fragen wer nicht? Bisher kenne ich keinen der nicht wenigstens mit ein paar Freunden ein kleines Tippspiel am laufen hat.

Im Gegensatz dazu stehen natürlich die Tippspiele von verschiedensten Marken. Keiner lässt sich die Gelegenheit entgehen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dafür wird natürlich kräftig an der „Preisschraube“ gedreht. Da ein großer Flachbildschirm, hier ein Laptop, aber mindestens ein Einkaufsgutschein muss es schon sein. Bei Sportwettanbietern wie bwin.com geht es hauptsächlich ums Geld. Was man genauso schnell gewinnen und verlieren kann.

Ich selber mache bei 3 Tippspielen mit. Eines innerhalb der Familie, eines zwischen den Arbeitskollegen und das letzte bei Sport1. Vor allem bei Letzterem habe ich nach einer kleineren Studie der Erstplatzierten bemerkt, das diese sich mit Standardtipps, also einem 1:0, 1:1, 2:1, 2:2 nach oben gespielt haben.

Wer ganz professionell tippen will, der schaut sich nach geeigneten Seiten im Internet um. Dort kann man sich über Prognosen und Spielberichte informieren, Daten und Analysen zu den Spielern und Mannschaften gewinnen und die Statistiken über die jeweiligen Gegner auswerten.

Einer Studie der Freien Universität Berlin nach gewinnt allerdings die Mannschaft mit dem teuersten Marktwerk die EM 2012. Da müssen sich die Spanier aber noch steigern!

Aber was nützt das alles? Oft kann man sich so gut wie möglich Informieren und dann verliert Russland eben doch gegen Griechenland mit 0:1 oder Frankreich mit 0:2 gegen Schweden. Ein Spiel bleibt eben auch immer abhängig von der Tagesform und gerade bei Spielen mit gleichwertigen Ausgangspositionen ist diese ausschlaggebend. Tippspiele bleiben eben Glücksspiele.

 

 

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