Keine Reparatur der Energieverbundarena

Die Eishalle, während der Saison durch Baumängel am Dach beschädigt wurden, wird nun doch nicht so schnell repariert wie angenommen. Veranschlagt waren für die Reparatur 900.000 Euro. Die damalige Baufirma kann man allerdings nicht mehr dafür heranziehen, denn diese ist mittlerweile insolvent.

Der Finanzausschuss hat nun festgestellt, dass die Reparatur viel mehr Kosten veranschlagt als geplant. Dadurch ist die Finanzierung des Vorhabens nicht mehr gesichert. Ursprünglich sollte das Geld für die Sanierung aus dem Konjunkturprogramm II sowie aus vorhandenen Eigenmitteln kommen. Für die Mehrkosten gibt es allerdings noch keine Lösung der Stadt.

Wenigstens haben die Stadträte gesehen, dass die geplanten Kosten nicht ausreichen. Oft genug hat Dresden schon für Bauprojekte drauf gezahlt. Gewundert hätte es keinen.

Wichtig ist jetzt das eine schnelle Lösung gefunden wird, denn die Sanierung ist für den Spielbetrieb der nächsten Saison unabdingbar. Ohne die Instandsetzung des Daches müssten die Dresdner Eislöwen in ein Stadion außerhalb Dresdens ausweichen. Wahrscheinlich würden sie dann wieder in Chemnitz spielen, so wie in der letzten Saison kurz nach dem Wassereinbruch.

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