Aufstieg, Vizemeister, Ligaverbleib – eine Saisonübersicht

Was für eine schön Saison 2011/2012 das doch für viele unserer Vereine war. Gleich für 3 unserer  Teams, die in Ihrer Sportart in den höchsten Ligen spielen, geht es nächstes Jahr eine Stufe höher. Der VC Dresden, die Dresden Titans und der HC Elbflorenz steigen auf. Alle Dynamo-Fans freuten sich über einen sicheren Klassenerhalt und auch die Eislöwen bleiben der 2. Liga erhalten. Die Vizemeisterschaft der Volleyball-Damen des Dresdner Sportclubs macht mich ebenfalls stolz.

 

VC Dresden

In Dresden haben wir einen neuen Erstligisten. Die Männer des VC Dresden haben den Aufstieg geschafft. Sportlich mussten sie sich Delitzsch geschlagen geben, welches ein Spiel mehr gewinnen konnte. Aber da kein Gegner den Mut hatte in die 1. Liga zu gehen, rückte der VC für Delitzsch nach. In der ersten Saisonhälfte schafften die Dresdner einen 24:0 Punktelauf. Da gab es schon fast keine Zweifel an einer überragenden Saison. Doch zum Schluss ging dem VC Dresden ein wenig die Puste aus. Aber auch wenn es nicht zum Meistertitel in Liga 2 gereicht hat schauen alle nach vorn und freuen sich auf die neue Saison.

 

Dresden Titans

Noch nicht ganz so weit oben spielen die Männer der Dresden Titans. Ihr zweites Jahr in der Regionalliga Südost begannen die Titans gleich mit einem Sieg. Den ersten Dämpfer gab es aber gleich im dritten Spiel. Gegen Treuchtlingen verloren die Titanen 101:99. Doch dann starteten sie eine Serie, die ihnen wohl keiner zugetraut hätte. 11 Siege hintereinander, Platz 1 und ein schönes Polster auf die Verfolger. Das neue Ziel lautete ab sofort „Aufstieg“. Wer die Spiele gesehen hatte wusste, dass das möglich war. Und die Titans zeigten sich auch in den restlichen Spielen meist von Ihrer besten Seite. Mit nur 4 Niederlagen in der abgelaufenen Saison steigen sie als Meister in die 2. Liga ProB auf.

 

HC Elbflorenz

Und noch ein Aufstieg!Was war das für ein Krimi. Bis zum letzten Spieltag mussten die Spieler des HC Elbflorenz alles geben. Trotz nur einer Niederlage und einem Unentschieden konnte der Verfolger aus Bad Blankenburg nicht abgeschüttelt werden.  Nur 1 Punkt trennten die beiden Vereine auch am Ende. Den besseren Ausgang hatten bekanntlich unsere Elbstädter. Damit steigen die Männer in die 3. Liga auf und treffen im nächsten Jahr auf Gegner aus Leipzig, Pirna und Münster. Das wird eine spannende Saison und viele neue Erfahrungen geben.

 

Dynamo Dresden

Wer hätte gedacht das sich Dresden in der 2. Liga so gut schlägt? Viele haben mit einem Kampf gegen den Abstieg gerechnet, doch die Transfers mit dem sich der Verein zu Saisonbeginn verstärkt hatte, zeigten oft ihr können. Mit Mickaël Poté und Zlatko Dedič fand mein ein super Sturmduo, welches zusammen 25 Tore machte. Aber diese Saison merkte man, dass das Team zusammen passt, da spielten die einzelnen Spieler für die Mannschaft und machten durch Kampf und Willen die ein oder anderen technischen Schwächen weg. Am Ende steht mit Platz 9 in der Tabelle ein solider Mittelrang zu buche. Bekanntlich ist das 2. Jahr immer schwerer, wenn das Team größtenteils zusammengehalten werden kann, hat man für die kommende Saison aber ein gute Grundlage.

 

Dresdner Eislöwen

Das hatten sich alle anders vorgestellt. Doch der Reihe nach. Mit 4 Siegen starteten die Eislöwen in die Saison 2011/12. Die ersten Spieltage bereiteten den Fans viel Freude, konnten die Eislöwen sich doch ganz oben halten. Ab da ging es dann aber nur noch bergab. 5 Niederlagen vom 21 bis zum 25 Spieltag spitzten die Lage immer weiter zu. Da standen die Dresdner schon auf einem Platz der die Abstiegsrunde bedeutete. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Am Schlussspieltag der Hauptrunde fanden sich die Eislöwen auf dem letzten Platz wieder. Das hätte wohl keiner der Fans gedacht und auch die Mannschaft wirkte ratlos. Der Puck wollte trotz guter Leistungen einfach nicht ins Tor. In der Abstiegsrunde warteten Bietigheim, Crimmitschau, Riessersee und Bremerhaven. Und die hatten die Eislöwen dann im Griff. Ungefährdet hielten sie sich in der Abstiegsrunde die Gegner vom Hals. Platz  Eins war der Lohn einer klaren Leistungssteigerung. Ein Happy End für die Mannschaft und die Fans.

 

DSC Volleyball Damen

Im Gegensatz zu München freuen wir uns in Dresden auch über eine Vizemeisterschaft und wir gestehen uns auch ein das wir nicht gut genug waren um am Ende ganz oben zu stehen. Zu viele Fehler unserer Damen brachten sie um die Krönung der Saison. Als Sieger der Hauptrunde ging der DSC in die Playoffs. Doch die beiden Finalspiele gegen den Schweriner SC wurden beide mit 2:3 verloren. In beiden Spielen kamen die Frauen schwer ins Geschehen hinein, zeigten den Fans aber ihren Kampfgeist und glichen in beiden Spielen zum 2:2 aus. Der jeweils dritte Satz war dann aber doch zu viel. Vielleicht waren es die Nerven oder die nachlassenden Kräfte, welche dann im letzten Satz nicht mehr reichten. Der Meistertitel wäre schön gewesen, aber Vizemeister muss man auch erst einmal werden.

 

Meine Glückwünsche an alle Vereine!

 

 

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